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Brustaufbau durch ImplantatNach der Entfernung (Masektomie) von einer oder beiden Brüsten aufgrund von Brustkrebs muss eine Frau selbst bestimmen, ob und wann sie für einen Wiederaufbau der Brust durch ein Implantat bereit ist. Ist dies der Fall stehen der Patientin auf den Eingriff spezialisierte Einrichtungen zur Verfügung. Eine Liste von zertifizierten Brustkrebszentren in Deutschland finden Betroffene auf krebsgesellschaft.de/... brustzentren,14092.html. Die meisten Frauen entscheiden sich cirka drei bis sechs Monate nach der ersten Operation für einen Brustaufbau. Dann haben sich operationsbedingte Veränderungen der Haut zurückgezogen und der Wiederaufbau der Brust kann optimal geplant werden. Ebenfalls möchten viele Frauen, dass die häufig in Kombination mit der Operation durchgeführte Strahlentherapie vor dem Brustaufbau abgeschlossen ist. Methoden des BrustaufbausVor einem Brustaufbau durch Implantat wird durch den behandelnden Arzt festgestellt, welche Methode für die Patientin in Frage kommt. Verbleibt nach Abnahme der Brust ein genügend großer Hautmantel, kann das Implantat direkt eingebracht werden. Ist zu wenig Haut um die Brust vorhanden, wird zunächst ein kleiner Kunststoffbeutel, ein so genannter Expander, unter den Brustmuskel gelegt und innerhalb der nächsten Wochen allmählich mit Flüssigkeit (meist Kochsalzlösung) gefüllt. Nach etwa zwei bis drei Monaten hat sich die Haut ausreichend gedehnt und das endgültige Implantat kann eingesetzt werden. Nach dem EingriffSobald die Brust nach dem Wiederaufbau ihre endgültige Form erlangt hat, ist es außerdem möglich, die Brustwarze/n nachzuahmen. Dies geschieht entweder, indem ein kleiner Teil einer noch vorhanden Brustwarze auf die andere Brust übertragen wird, oder mit Hilfe einer Tätowierung, durch die der Warzenhof nachgezeichnet wird. Dieser Eingriff kann unter lokaler Narkose erfolgen, während der eigentliche Brustaufbau eine Vollnarkose sowie einen Krankenhausaufenthalt von einer Nacht erfordert. Nach dem Brustaufbau sollten Patientinnen für cirka sechs Wochen auf sportliche Betätigung sowie schwere Haushaltsarbeiten verzichten, um den Heilungsverlauf nicht zu gefährden. |
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