Medizinische Informationen über die weibliche Brust

Brustverkleinerung

Frauen mit einer üppigeren Körbchengröße wie D, E oder gar F wissen, dass große Brüste oftmals Einschränkungen im täglichen Leben mit sich bringen. So sind Rückenschmerzen, Nackenschmerzen oder Migräneanfälle nicht selten an der Tagesordnung. Darüber hinaus entstehen durch die Reibung der Brüste an der Haut leicht Entzündungen, die eine langwierige und oft erfolglose Behandlung nach sich ziehen. Verständlich, dass viele Frauen mit sehr großen Brüsten den Wunsch nach einer Brustverkleinerung verspüren.

In einem ersten Beratungsgespräch, möglichst mit dem behandelnden Arzt, erfolgt eine erste Voruntersuchung, bei der häufig Digitalaufnahmen der weiblichen Brust gemacht werden. Auf Grundlage der Bilder kann der Arzt den Operationsverlauf besonders genau planen und gemeinsam mit der Patientin über ihre Wünsche sprechen. Eine proaktive Aufklärung über Methoden, Risiken und Komplikationen sowie konkrete Informationen zu den entstehenden Behandlungskosten sind wesentliche Themen jeder Beratung. Sollten nach dem Gespräch dennoch Fragen seitens der Patientin offen sein, ist ein zweiter oder dritter Termin unumgänglich.

Methoden der Brustverkleinerung

In den meisten Fällen muss bei einer Brustverkleinerung nicht nur Brustgewebe, sondern auch Hautgewebe entfernt werden. Die Schnittführung erfolgt dabei in der Regel rund um die Brustwarze und von dort aus in die Brustunterfalte. Dann kann der Arzt das Drüsengewebe aus der durchhängenden Brustpartie nach oben versetzen. Gegebenenfalls wird auch die Brustwarze an einen neuen Platz gebracht. Welche Methoden es im Einzelnen gibt und welche Vor- und Nachteile diese haben ist auf brustverkleinerung.de/methoden-risiken-brustverkleinerung.html übersichtlich zusammengefasst. Nach dem Gespräch mit dem Facharzt wird letztendlich die geeignetste Methode festgelegt.

Eine Brustverkleinerung kann Frauen mit großen Brüsten helfen, wieder Spaß an enger Kleidung und Sport zu haben und sich damit positiv auf das Selbstbewusstsein auswirken. Vorausgesetzt, die Brustverkleinerung wird von einem Spezialisten vorgenommen, der sowohl kompetent als auch vertrauenswürdig ist und sich allen Fragen der Patientin stellt. Ebenfalls sollte ein Facharzt vor jedem chirurgischen Eingriff über mögliche Risiken aufklären. Bei einer korrekt durchgeführten Brustverkleinerung sind die Risiken zwar gering, es kann jedoch in seltenen Fällen zur Einschränkung der Stillfähigkeit sowie zu leichten Heilungsstörungen an den Wundflächen kommen. Schwellungen im Brustbereich sind nach einer Bruststraffung völlig normal - sie heilen in der Regel innerhalb weniger Tage ab.

KURZ-INFO

Eine Brustverkleinerung können oftmals gesundheitliche Probleme, wie Rückenschmerzen und Migräne, die durch große Brüste bedingt werden, behoben werden. Eine Brustverkleinerung dauert, je nach körperlichen Voraussetzungen, cirka 2,5 Stunden und erfordert in der Regel einen Klinikaufenthalt von einer Nacht.